Zeig dich wie du bist, bleib dir selbst treu!

Authentisch und aufrichtig zu leben bedeutet für mich, Entscheidungen aus dem Herzen zu treffen, zu denen ich stehen kann. Das sagen zu können, was mich bewegt und in innerer Freiheit und ohne Druck zu das einstehen zu können und das leben zu können, was mir wichtig ist – ohne aus Angst vor Ablehnung zu resignieren.

Oft klappt aber genau das nicht so, wie wir es uns wünschen. Was folgt sind Selbstzweifel, Frustration, Konflikte oder sogar Beziehungsabbrüche.

Ich bin der Überzeugung, dass mein Leben mir das widerspiegelt, was ich in meiner Innenwelt an Gedanken, Glaubenssätzen und Emotionen in mir trage. Es gibt für mich einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen dem inneren Erleben und den Auswirkungen im Außen. Das zu erkennen war für mich gleichzeitig ein Schock und eine darinwohnende Chance, nicht mehr dem Leben, anderen Menschen oder Umständen ausgeliefert sein zu müssen. Diese Erkenntnis kann gleichzeitig Schuldgefühle auslösen, die mit dem Gedanken verbunden sind „Ich selbst, soll für meine Umstände verantwortlich sein? Nein, das will ich nicht, das lehne ich ab!“ Dieser Gedanke löst in uns inneren Widerstand aus. (Zumindest war es bei mir so.) Erst die Akzeptanz dieser Möglichkeit hat mich ein Stück weiter gebracht. Raus aus dem alten festgefahrenen Trott. Raus aus allen Unmöglichkeiten hinein in ein Denken, Fühlen, Hoffen, dass so viel mehr in meinem Leben möglich ist.

Die Idee, wirklich selbstverantwortlich das eigene Leben gestalten zu können, bedeutet für mich, dass ein Wandel in mir selbst passieren darf, damit sich im Außen etwas ändert. Und dazu braucht es gar nicht so viel Anstrengung, wie wir vielleicht glauben. Es geht nicht darum, sich verändern zu müssen, etwas anzustreben, was im Urspung auf dem Gedanken „ich bin nicht richtig!“ basiert. Es geht vielmehr um ein Umdenken im Inneren, einen Perspektivwechsel. Es geht darum, mehr und mehr in die Akzeptanz zu kommen und die Dinge, die mich im Inneren an einem Umdenken hindern, loszulassen. Es geht darum, sich selbst anzunehmen. Es geht um mehr Selbstliebe. Zulassen und Loslassen. 

Innere Entspanntheit und Gelassenheit, viel mehr innere Ruhe und deutlich weniger Ärgernisse sind eine Folge dieser Umdenk- und Loslass-Prozesses in meinem Leben. Die eigene Sicht wird klarer. Es ist so, als ob sich nach und nach ein Nebel auflöst. Der Umgang mit anderen Menschen wir leichter, es gibt plötzlich kaum noch „schwierige“ Menschen und Situationen. Lösungen stehen im Vordergrund und Emotionen, wie Dankbarkeit und Freude rücken in den Fokus. Konflikte entstehen erst gar nicht mehr oder lassen sich viel leichter auflösen. Ein sehr angenehmes Gefühl! (Und das, wo Feinfühlige/Hochsensible so intensiv wahrnehmen 🙂 ) 

Mein persönlicher innerer Wandel hat dazu geführt, dass ich inzwischen glaube, dass unser Leben so viel mehr ist, als nur eine Rolle, ein Job oder ein sich Abhetzen von Ziel zu Ziel. Unser Ego (so nenne ich den Zusammenschluss unserer inneren Stimmen, die uns eher hemmen und bremsen wollen, als uns dabei zu unterstützen, unser Potenzial zu entfalten => du kennst bestimmt diese kleine Quasselstrippe in dir, oder?) möchte uns häufig etwas anderes glauben lassen. Ich denke jedoch, dass jeder von uns einzigartig ist, ganz besonders und seinen persönlichen und besonderen Herzensweg in dieser Welt gehen darf und auch kann. In meiner Arbeit als Mentorin unterstütze ich täglich dabei (das ist mein Herzensweg!), Menschen wieder mit Ihrem Herzen in Kontakt zu bringen und damit wieder in die eigene Kraft und Lebensenergie und natürlich Freude zu gelangen, um ein authentisches, erfülltes und glückliches Leben genießen zu können.

 

Herzlichst, deine Claudia