3 Dinge, weshalb wir nicht das Leben leben, was wir uns wünschen

Eigentlich will ich mein Ding machen, mein Leben authentisch gestalten. Klar und echt leben. Aufrichtig sein. Und was passiert dann?

Drei Dinge grätschen mir sozusagen immer wieder ins Leben, in meinen Plan und ich bin blockiert, ausgeliefert, ohnmächtig… und komme nicht voran. Was ist das, was die meisten Menschen – und vor allem uns feinfühlige und hochsensible Frauen –  hindert?
Nummer 1: die eigene Unsicherheit. Zum einen die Unsicherheit, (also nicht sicher zu sein) ob das, was ich will, wirklich richtig ist. Zum anderen der Gedanke: bin ich dann rücksichtslos? Trete ich anderen damit auf die Füße? Schränke ich andere mit dem was ich tue im Leben ein? Egoisten gibt es ja schließlich genug in der Welt! Da braucht es nicht auch noch mich…
Das blockiert natürlich mein Handeln.
Was hilft? Für mich liegt der wichtigste Schlüssel darin, (neben einer großen Portion Klarheit darüber, was will ich wirklich? ….und nicht: was ich müsste oder sollte) der eigene Selbstliebe-Faktor. Je mehr wir uns annehmen, wie wir sind, desto leichter können wir auch im Außen zu uns selbst und unseren Werten stehen. Wir können aufrichtig und authentisch sein, weil wir okay mit unseren eigenen Gedanken und Gefühlen sind. Selbstliebe lohnt sich. (Auch im Business! 🙂 )

Hinderungsgrund Nummer 2: die immer wiederkehrende Angst davor abgelehnt, kritisiert oder zurückgewiesen zu werden. Kritik ist schmerzhaft. Sogar, wenn sie konstruktiv geäußert ist. Denn sie impliziert „Fehler gemacht zu haben oder nicht richtig zu sein“. Das möchte – glaube ich keiner – so wirklich gerne.
Allerdings werde ich die anderen nicht ändern. (Oder glaubst du etwas anderes?) Was kann ich also tun? Mein eigenes Selbstwertgefühl stärken, mir eine innere Widerstandskraft (Resilienz) zulegen und lernen, mit der Kritik und der Ablehnung der anderen umzugehen. (Dieser Schritt war bei mir selbst bahnbrechend!) Ich kann mein ICH-Gefühl im WIR stark machen. Ich bin dann JEMAND. Auch im Umgang mit anderen. Sogar mit den „schwierigen Fällen“, mit denen ich bisher nicht so gut zurecht gekommen bin. Ich bin dan quasi „unumpustbar“. Keine Pusteblume, sondern ein echter Löwenzahn. (Gartenbesitzer wissen, was das bedeutet.) Ein starkes ICH-Gefühl im WIR ist wie ein Fels in der Brandung. Ich nenne es einen starken „ICH-im-WIR-Effekt“. 

Und wenn ich diesen Effekt tief in mir spüre, dann ist es auch nicht mehr allzu schwierig, Nummer 3 auch in den Griff zu bekommen: nämlich die Angst vor Konflikten: Mein übermäßig stark ausgeprägtes Harmoniebedürfnis. Der Wunsch nach Harmonie und Frieden ist ja grundsätzlich sehr wertvoll. Ungünstig ist es aber dann, wenn ich aufgrund dieses Wunsches viele meiner anderen Bedürfnisse, meiner Wünschen, meiner Lebensziele und mich selbst hinten anstelle. So komme ich natürlich nicht in ein authentisches, aufrichtiges und erfülltes Leben.
Was hilft also? Meiner Erfahrung nach hilft (und zwar noch besser als Konflikt-Lösungskompetenzen) eine Art Prävention. Also eine Kommunikation, die Dinge vorher klarstellt, bevor der Konflikt eskaliert. Eine Kommunikations-Kultur, die wertschätzend für die eigenen Anliegen eintritt und Brücken baut, anstatt tiefe Gräben zu ziehen. Das ist viel harmonischer, als Konflikte immer erst überkochen zu lassen und dann gemeinsam vor die Wand zu laufen. Und ich komme so auch deutlich besser voran, als wenn ich jedem Streit, jeder Auseinandersetzung aus dem Weg gehe. Mir ist es wichtig, dass jeder über eine für sich stimmige und passende Kommunikations-Kultur verfügt, die genau das ermöglicht. Jeder, der es schafft, Kommunikations-Experte für die eigenen Herzens-Anliegen zu sein, hat es viel leichter, sein eigenen Potenzial zu entfalten und zu leben. 

 

Wenn du dich selbst in dieser Hinsicht stärken möchtest, dann komm gerne in mein aktuelles Mentoring-Programm oder buche ein Klarheitsgespräch mit mir, um zu sehen, wie es für dich mit mehr Leichtigkeit und Gelassenheit weiter gehen kann. 

 Herzlichst, Deine Claudia