Mein persönlicher Weg ins Glücklichsein

Ich bin Claudia. Für alle, die mir auf diesem Blog und meinen Beiträge folgen, habe ich hier meinen „persönlichen Weg ins Glücklichsein“ zu Papier gebracht. Natürlich ohne Anspruch auf Vollständigkeit… 😉

Geboren bin ich 1969 am Bodensee. Aufgewachsen dann allerdings im niedersächsischen Hannover. Heute lebe ich mit meiner Familie im wunderschönen Schaumburger Land. Und ich kann sagen, ich bin glücklich. Zumindest die meiste Zeit. Und wenn nicht, dann kann ich heute viel leichter meine Umstände annehmen, akzeptieren, mich mehr und mehr selbst bejahen und meinen inneren Frieden spüren. Ich bin in der glücklichen Lage zu erkennen, was mir wichtig ist und ich kann authentisch in meinem Umfeld dafür einstehen, und zwar ohne andere dafür verletzen zu müssen. Ich kann sagen, dass ich inzwischen meinen Weg zu meinem Herzen wiedergefunden habe und dass es mir heute viel mehr als früher möglich ist, mit meinem Umfeld so zu kommunizieren, dass es Verständnis, Verständigung und Klarheit und damit die Möglichkeit zur Entfaltung für uns alle auf allen Ebenen gibt.

Als Kinder sind wir ja noch sehr mit unserem Herzen (unseren Emotionen und unserem Bauchgefühl) verbunden und leben sehr klar, natürlich und authentisch im Hier und Jetzt. Aber dann passiert irgendetwas in unserem Leben. Begonnen hat bei mir vieles (zumindest ist es das, woran ich mich erinnere), als meine Eltern sich scheiden ließen. Wir zogen vom Bodensee um nach Hannover und ich lernte, mich an Veränderungen anzupassen. Etliche Schul- und Freundinnen-Wechsel waren mit den ständigen Umzügen meiner Mutter verbunden. Wir suchten wohl neue Wurzeln, die wir allerdings in diversen Wohnungswechseln nicht fanden.

Meine Schulzeit (als feinfühlige – hochsensible Persönlichkeit) war eine Quälerei. Und was ich am Ende der Schule werden wollte, hatte ich schon lange aus dem Herzen verbannt und lief deshalb recht ahnungslos meiner Zukunft entgegen. Letztendlich landete ich in der Versicherungs- und Finanz-Branche (weil ja dort die Jobs so sicher sein sollen 😉 ) und arbeitete mich quasi in einem Bereich, der gar nicht meinem Herzen entsprach „nach oben“. Nicht selten wollte ich alles hinschmeißen, allerdings wusste ich nicht, was ich stattdessen tun sollte.

Kurz vor der Geburt meines Sohnes hatte ich einen sehr gut bezahlten Job als sog. „Sales-Coach“, bei dem ich zwar Menschen unterstützen und begleiten durfte, jedoch die Interessen des Unternehmens nicht aus den Augen verlieren durfte. („sollen“/ „müssen“ ist einer von vielen Antreibern, an denen wir erkennen können, dass wir gerade nicht wirklich mit unserem Herzen verbunden sind, sondern das tun, was andere von uns erwarten.)

In einer zweijährigen Auszeit nach der Geburt unseres Sohnes kam ich etwas zur Ruhe und beschäftigte mich mit der Frage: Was will ich eigentlich wirklich? Was ist mir wirklich wichtig? Ich fand in dieser Zeit einen ganz neuen Zugang zu mir selbst – zu meinen Gefühlen, Bedürfnissen, eigenen Werten und Lebensmotiven.

Ich absolvierte in dieser Phase unterschiedliche Coaching-Ausbildungen und Weiterbildungen, um mehr über mich selbst zu erfahren und um mich noch mehr dafür zu qualifizieren, anderen auf ihrem Weg helfen zu dürfen. (Irgendwie unterlag ich einem gewissen „Selbstoptimierungs-Zwang“, verbunden mit dem Gedanken  ‚ich bin noch nicht genug‘ ).  Gleichzeitig fing ich an, mich für spirituelle Themen zu interessieren, da ich schon daran glaubte, dass die Welt kein reines Zufallsprodukt sei.

Irgendwann kam ich an den Punkt, an dem ich mich selbstständig machte – als Coach, Supervisorin, Trainern. Das war für mich ein Herzensruf, auf den ich sehr gerne hörte. Eine Art Berufung, in der ich heute immer noch sehr aufgehe.

Selbstzweifel und Unsicherheit sind natürlich auch in der Selbstständigkeit immer wieder Thema. Allerdings gab es es auf meinem Weg sehr wertvolle Mentoren, die mich auf eine besondere Art betrachteten, mir zuhörten, mich ernst nahmen und in mir immer wieder Zuversicht weckten, so dass auch ich mein Potenzial entdecken und meine Persönlichkeit immer mehr und mehr entfalten konnte. Was meine ich damit? Sowohl auf der Ebene der inneren Sicherheit, des Selbstbewusstseins, der eigenen Resilienz als auch auf kommunikativer Ebene habe ich viel gelernt und erfahren, für das ich heute sehr dankbar bin. Für meine Ehe, für die Beziehung zu meinem Sohn und für meine Freundschaften war meine persönliche Entwicklung ein riesiger Gewinn. Dafür bin ich heute sehr dankbar!

Ausschlaggebend für meinen Weg war rückblickend vor allem eines: die Erkenntnis, das Zepter für mein Herz und für mein Glück in aller Dankbarkeit und Zuversicht selbst in die Hand zu nehmen. Denn letztendlich lebt niemand unser Leben außer uns selbst.

Und ganz besonders ausschlaggebend war: zu erkennen, was meine Stärken sind. Was mich ausmacht. Meine Feinfühligkeit, meine Empathie, meine eigene Hochsensibilität. Integration statt Ablehnung dieser Wesensmerkmale. Mich selbst annehmen, so wie ich bin. Radikale Selbstliebe. (Nicht ohne Grund ist der Selbstliebe³-Faktor ein wichtiger Aspekt in meinen Mentoring-Programmen…)

Liebe Leserin/lieber Leser, was wünsche ich dir? Ich wünsche dir, von ganzem Herzen – beruflich und privat – glücklich zu leben. Ich wünsche dir einen Zugang zu deinem Herzen. Entscheidungen, die deinem Innersten entsprechen und mit denen du dir selbst treu bleibst. Ich wünsche dir Herzens-Beziehungen – empathisch, wertschätzend, liebevoll.

Ich wünsche dir, dass du dein Herz wieder öffnest, offenhältst, deinen Schmerz hinter dir lässt und wieder in die Freude kommst. Denn wie schon der kleine Prinz sagte: „Man sieht nur mit dem Herzen gut!“ Und: Dein Leben ist DEIN Leben, du darfst glücklich sein! Fang einfach an, es dir zu erlauben!